Zwei Tage lang stand für die angehenden Schreiner*innen das wichtigste Möbelstück der Ausbildung im Mittelpunkt: Das Gesellenstück.
In der ruhigen Umgebung der Schwäbischen Alb nutzte das dritte Lehrjahr die Gelegenheit, konzentriert an den eigenen Entwürfen zu arbeiten.
29 Schüler*innen des Abschlussjahrgangs tauschten gemeinsam mit drei Lehrkräften das Klassenzimmer gegen die Jugendherberge Sonnenbühl-Erpfingen. Die beiden Klassen Z3/2 und Z3/3 widmeten sich dort intensiv der Planung und konstruktiven Ausarbeitung ihrer Gesellenstücke.
Je nach individuellem Planungsstand wurden erste Entwürfe entwickelt oder Details weiter ausgearbeitet. Dabei kamen sowohl klassische Skizzentechniken mit Papier und Bleistift als auch moderne CAD-Programme zum Einsatz. Ergänzend halfen Modelle im verkleinerten Maßstab sowie Tape-Modelle im Maßstab 1:1 dabei, Proportionen und Ergonomie zu überprüfen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem fachlichen Austausch. Abseits des Schulalltags diskutierten die angehenden Gesell*innen ihre Ideen, gaben sich gegenseitig Feedback und erhielten intensive Unterstützung durch die begleitenden Lehrkräfte.
Die gemeinsame Abendgestaltung rundete den Workshop ab und stärkte die Klassengemeinschaft. Nach zwei arbeitsreichen Tagen kehrten alle mit neuen Impulsen, klaren Konzepten und konkreten Zeichnungen in die Schule zurück.


