Die Ausbildung zum Holzbearbeiter / zur Holzbearbeiterin

HolzbearbeiterJunge Menschen mit leichten Lernbehinderungen sind bei der Möglichkeit eine qualifizierte Berufsausbildung zu finden oft benachteiligt. In der dreijährigen beruflichen Förderschule wird in Zusammenarbeit mit Trägerorganisationen wie dem CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschland e.V.), dem IB (Internationaler Bund für Sozialarbeit- Jugendsozialwerk e.V.) und Betrieben des Handwerks die anerkannte Berufsausbildung zum Holzbearbeiter angeboten.

 

Ziele

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Unterricht

zeichnenDer Teilzeitunterricht in der Sonderberufsschule umfasst ca. 12 Stunden pro Woche. In der übrigen Zeit erfolgt die vorwiegend praktische Ausbildung bei den Trägerorganisationen. In der Schule werden im theoretischen Teil die Fächer Deutsch, Religionslehre, Gemeinschaftskunde und Wirtschaftskunde vermittelt. Die Inhalte der Fächer Technologie, Mathematik, Technisches Zeichnen und Technologiepraktikum werden ab dem Schuljahr 2006/2007 nach Lernfeldern in einem abgestimmten Fächerverbund unterrichtet. Durch diese an den Ausbildungsberuf Tischler angepasste Neuordnung wird das ganzheitliche Lernen und das Verstehen der Zusammenhänge in besonderem Maße gefördert.

 

Aufnahmebedingungen

Zeichnung anfertigenIn der Regel treten Förder- oder Hauptschüler die Ausbildung zum Holzbearbeiter bei den verschiedenen Trägern an. Folgende Träger im Großraum Stuttgart bilden in der Regel zum Holzbearbeiter aus: CJD Stuttgart-Feuerbach, CJD Schloß Kaltenstein/Vaihingen/Enz, IB Asperg. Nähere Auskünfte erteilt die zuständige Agentur für Arbeit.

 

Abschluss

Skizzen erstellenBei erfolgreichem Besuch der dreijährigen Ausbildung wird das Abschlusszeugnis zum Holzbearbeiter ausgehändigt. Dieses Zeugnis schließt einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsabschluss ein.

 

Weiterbildung

Boulderblock geentertBei sehr guten Leistungen besteht nach der Abschlussprüfung die Möglichkeit, in die Fachstufe II der Tischlerausbildung einzusteigen und nach einem weiteren Jahr den Gesellenbrief zum Tischler zu erwerben. Bei entsprechender Befähigung kann nach ein bzw. zwei Gesellenjahren eine fachliche Weiterbildung an der Fachschule zum Holztechniker, Schreinermeister, Gestalter oder Betriebsmanager im Handwerk angestrebt werden.

 

Anmeldung

endlich obenDie Anmeldungen laufen über die verschiedenen Träger, welche die Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Bei Ausbildungsplätzen in der freien Wirtschaft meldet der einzelne Ausbildungsbetrieb seinen Schüler bei der Berufsschule an.

 

Aufwendungen

auf dem GeländerDer Schulbesuch ist unentgeltlich. Notwendige Lernmittel werden im Rahmen der Regelungen der Lernmittelfreiheit sowie in Kooperation mit den Trägern unentgeltlich ausgegeben.


 

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